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Energieeffizienz

22 April 2014
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Energieeffizienz eines Wohngebäudes beginnt mit einer sehr gut gedämmten Gebäudehülle. Schließlich wird bei einem Gebäude immer gegen den Wärmeverlust geheizt um ein Abkühlen der Wohn- und Aufenthaltsräume bei niedrigen Außentemperaturen zu vermeiden. Darüber hinaus führt eine gute Wärmedämmung des Gebäudes zu einem behaglichen Klima im Haus.
Die Häuser der Witt Baugesellschaft erfüllen bereits die Standards eines Effizienzhauses 55 gem. KfW-Förderrichtlinien hinsichtlich der Wärmeverluste.

Das Erzeugen der Wärme kann auf unterschiedlichste Weise erfolgen:

  • Die klassische Gasbrennwertanlagen, welche sich durch günstige Anschaffungskosten auszeichnen, einen sehr hohem Nutzungsgrad besitzen und durch die Modulation sehr effizient arbeiten. Darüber hinaus haben diese Anlagen nur einen geringen Platzbedarf.
  • Wärmepumpen, als Sole-Wasser-Wärmepumpe, Luftwasser-Wärmepumpe oder Abluft-Wärmepumpe. Diese Anlagen sind zu empfehlen, wenn auf fossile Brennstoffe verzichtet werden soll.
  • Eine Holzpelletsheizung empfiehlt sich, wenn der Wunsch besteht, ausschließlich mit einem regenerativen Energieträger zu heizen.

Die genannten Heizungsanlagen können generell mit solarthermischer Brauchwassererwärmung und darüber hinaus mit solarthermischer Heizungsunterstützung kombiniert werden.
Zusätzlich ist auch die Montage einer Photovoltaikanlage möglich. Diese ist sinnvoll bei Nutzung einer Wärmepumpenheizung und gleichzeitiger Inanspruchnahme von staatlichen Fördermitteln für energieeffizientes Bauen.
Bei Gasbrennwertheizung und Holzpelletsheizung kann die Wärme über Heizkörper oder Fußbodenheizung im Haus verteilt werden. Bei allen Wärmepumpentypen muss die Wärme über eine Fußbodenheizung im Haus verteilt werden.

Im Zuge der Anstrengungen des Staates zur Senkung des fossilen Energieverbrauchs für die Beheizung von Wohngebäuden und vor allem der Förderung des Einsatzes von regenerativen Energieträgern gibt es Förderprogramme der KfW-Banken für die Errichtung von Effizienzhäusern.

Hier wird unterschieden zwischen Effizienzhaus 70, 55 und 40 sowie dem Passivhaus.
Für das Erreichen der einzelnen Effizienzklassen werden die Anforderungen an die energetische Hülle des Gebäudes sowie die Energieerzeugung entsprechend verschärft. Hierfür gibt es vom Staat zinsvergünstigte Darlehen bis zu 50.000,– € sowie Zuschüsse in der Form, dass ein Teil des Darlehens nicht zurückgezahlt werden muss.

Bei der Wahl der Heizungsanlage empfehlen wir, nicht nur auf die Fördermittel zu achten, sondern auch auf die entsprechende Höhe der Investitionen und die tatsächlichen Energiekosten für das Beheizen des Gebäudes. Leider zielt die Energieeffizienz gem. Förderrichtlinien der KfW-Bank ausschließlich auf den Primärenergieverbrauch. Dieser hat nur bedingt mit den tatsächlichen Energiekosten zu tun.

Hier beraten wir Sie gerne.